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Dienstag, 7. Oktober 2003 „Um die vorhandenen Ressourcen in unserem Gesundheitssystem optimal einsetzen zu können, sollte man sich sowohl über die medizinische als auch über die gesundheitsökonomische Bedeutung der wichtigsten Volkskrankheiten im Klaren sein“, sagt der Sprecher des Kompetenznetzes, Prof. Dr. Hegerl. Für das Schicksal der psychiatrischen Patienten ist oft entscheidend, inwieweit es gelingt, ein Versorgungskonzept „aus einem Guss“ zu realisieren. Hier sollten - neben der ärztlichen Seite und nichtärztlichen Versorgungsangeboten - der Patient und dessen Angehörige eingebunden sein. Durch eine Optimierung des Krankheitsmanagements lasse sich eine beträchtliche Verbesserung in der Versorgung erzielen. „Im Kompetenznetz Depression, Suizidalität haben wir in verschiedenen versorgungsrelevanten Projekten Bausteine für ein besseres Krankheitsmanagement erarbeitet“, so Prof. Dr. Hegerl. Erstmalig nach vier Jahren Forschung werden diese versorgungsrelevanten Projekte am 7. Oktober einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Die Pressekonferenz findet im Rahmen des 3. Internationalen Workshops des Kompetenznetzes Depression, Suizidalität in der Evangelischen Akademie in Tutzing bei München statt. Im Vorfeld diskutieren die beteiligten Wissenschaftler die präsentierten Projekte mit Vertretern des deutschen Gesundheitssystems.
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