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Freitag, 1. März 2002 Zwischen Online-Therapie und Suizidforum Das Internet als Risiko und Chance für Psychiater und Patienten Zum zweiten Mal organisiert die Psychiatrische Klinik der LMU München – unterstützt von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) - ein internationales Symposium zu Chancen und Risiken des Internets in der Psychiatrie. Am 25. und 26. April 2002 werden Mediziner aus Europa, Kanada, Japan und Neuseeland diskutieren, wie man Patienten künftig verstärkt auch online unterstützen kann. In den weniger besiedelten Regionen der USA und Kanadas hat man bereits seit mehreren Jahrzehnten Erfahrungen auf dem Gebiet der „tele-health“ – der Gesundheitsversorgung über größere Distanzen - gesammelt. Diese Erkenntnisse werden jetzt auf das Internet übertragen. Gerade im Bereich der Zwangsstörungen wurden z.B. Computer gestützte Therapieprogramme entwickelt, über die Referenten berichten werden. Neben den Chancen hat der Kongress auch die Risiken des Internets zum Thema. Ein Stichwort: die so genannten „Suizidforen“ im Internet. Referenten werden über die Interaktion der Teilnehmer in diesen Foren und über Wege der Suizidprävention im Internet berichten. Zu den Interventionsmöglichkeiten von Seiten der Behörden nimmt ein Vertreter des österreichischen Innenministerium Stellung. Second International Symposium on Psychiatry and Internet (ISPI) Organisatoren: Der Kongress wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützt und zusammen mit dem Großforschungsprojekt Kompetenznetz “Depression, Suizidalität” sowie der „Féderation Française de Psychiatrie“ organisiert. Kongresssprache ist Englisch. Teilnehmer-Gebühren: Presseanfragen:
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