| Aktuelle Pressemitteilungen | |
|
Mittwoch, 26. September 2007 Nach Schätzungen der UNO leiden weltweit rund 450 Millionen Menschen an einer Erkrankung der Nerven oder der Psyche. In Deutschland sind derzeit rund vier Millionen von einer Depression betroffen, weitere zehn Millionen werden bis zum 65. Lebensjahr eine Depression erlitten haben. Oftmals werden diese Erkrankungen nicht ernst genommen und gar nicht, falsch oder zu spät behandelt. Darauf möchte die European Depression Association (EDA) auch in diesem Jahr aufmerksam machen und ruft zum vierten Mal den Europäischen Depressionstag (EDD) aus. Nach Schätzungen der UNO leiden weltweit rund 450 Millionen Menschen an einer Erkrankung der Nerven oder der Psyche. In Deutschland sind derzeit rund vier Millionen von einer Depression betroffen, weitere zehn Millionen werden bis zum 65. Lebensjahr eine Depression erlitten haben. Oftmals werden diese Erkrankungen nicht ernst genommen und gar nicht, falsch oder zu spät behandelt. Darauf möchte die European Depression Association (EDA) auch in diesem Jahr aufmerksam machen und ruft zum vierten Mal den Europäischen Depressionstag (EDD) aus. Die Koordination in Deutschland hat Prof. Dr. Detlef Dietrich, Stellvertretender Leiter der Abteilung Klinische Psychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) übernommen. "Die Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) geht davon aus, dass bis zum Jahr 2020 die Depression in den industrialisierten Ländern die weltweit führende Krankheitsursache neben den Herz-Gefäß-Erkrankungen sein wird“, sagt Professor Dietrich. Alarmierend ist auch, dass 90 Prozent der rund 11.000 jährlichen Suizide in Deutschland auf psychische Erkrankungen zurückzuführen sind, die Mehrzahl davon auf depressive Störungen. Der Europäische Depression Day hat das Ziel, die Aufmerksamkeit für diese Erkrankung bei Patienten, Angehörigen, Ärzten, Pflegekräften und öffentlichen Entscheidungsträgern zu erhöhen sowie Informationsdefizite abzubauen. Es gibt wirksame Therapien, wie zum Beispiel die Pharmako- oder die Psychotherapie, mit denen Betroffenen gezielt geholfen werden kann. Die EDA hat es sich zum Ziel gesetzt, den jährlich stattfindenden Depressionstag in ganz Europa zu etablieren. Mit verschiedenen Veranstaltungen und Projekten soll am EDD auf die Bedeutung depressiver Störungen hingewiesen und die Öffentlichkeit dafür sensibilisiert werden.
|