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Donnerstag, 27. April 2006 Das Interaktive Theater Knotenpunkt aus Zürich ist am 17. Mai 2006 zu Gast im Oberanger Theater in München. Mit „Mittendrin und voll im Nebel“ wenden sich die Initiatoren auf schau-spielerische Weise dem schwierigen Thema Depression zu – und bieten neue Blickwinkel auf die Erkrankung und den Umgang mit Betroffenen. Wo fängt der Zuschauerraum an, wo hört die Bühne auf? Beim Interaktiven Theater Knotenpunkt ist das nicht so leicht zu beantworten, denn die Schauspieler heben die Grenze auf: Sie beteiligen das Publikum am Geschehen, leiten die Zuschauer an, Figuren nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Das Verhalten spielerisch zu erproben, zu verändern und die Konsequenzen zu beobachten, ist gerade im Umgang mit depressiv Erkrankten wichtig. Sie können häufig nicht am alltäglichen Geschehen teilnehmen. Durch die emotionalen Veränderungen der Betroffenen sind Familienangehörige, FreundInnen und Arbeits-kollegInnen oft überfordert und laufen deshalb Gefahr, ängstlich-verunsichert oder kritisch-zurückweisend auf das depressive Verhalten zu reagieren. Nach eingehenden Recherchen hat sich das Interaktive Theater Knotenpunkt aus Zürich dieses tabuisierten Themenkreises angenommen. Auf fundierte und humorvolle Art bezieht das Theaterstück Position und versucht, Ansätze für ein anderes Verhalten gegenüber depressiv erkrankten Mitmenschen zu finden. Am Ende der Aufführung möchte das Ensemble erreicht haben, dass das Publikum für das Thema Depression sensibilisiert und zum Nachdenken angeregt wurde. Denn es gilt, Aufmerksamkeit für die Krankheit zu erregen. Mittwoch, den 17. Mai 2006, 20.00 Uhr Oberanger Theater Oberanger 38, 80331 München Tickets: info@buendnis-depression.de oder an der Abendkasse Weitere Infos unter http://www.knotenpunkt.ch/ Veranstalter:
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